Folsäuremangel – was ist das und wie vermeide ich ihn

Ist die Rede von Nährstoffmangel, schieben sich unwillkürlich Bilder armer Länder vor die Augen. Dabei muss man nicht so weit in die Ferne blicken, auch hierzulande werden die empfohlenen Mengen von Vitaminen, Spurenelementen oder Mineralstoffen oft nicht erreicht.

Bestes Beispiel: Folsäuremangel ist in den westlichen Industriestaaten weit verbreitet. In Deutschland erreichen die wenigsten Menschen die empfohlenen Mengen des Vitamins B9. Dabei herrscht hierzulande doch eher ein Übermaß an Lebensmitteln? Wie kann es zu einer Unterversorgung kommen?

In diesem Artikel werden die Gründe dieser Unterversorgung näher beleuchtet. Woran lässt sich solch ein Defizit überhaupt erkennen? Wann spricht man von einem Mangel und welche Auswirkungen sind die Folge? Wie zeigen sich die Symptome und was kann man dagegen tun?

Was ist Folsäure denn genau?

Folsäure wird als Vitamin B9, M oder in Einzelfällen als Vitamin B11 bezeichnet. Es handelt sich um ein lebenswichtiges Vitamin, dabei muss es über die Nahrung in den menschlichen Organismus gelangen. Der Körper ist nicht in der Lage, Folsäure selbst herzustellen.

Streng genommen handelt es sich bei „Folsäure“ um synthetisch hergestellte Vitamine, die dem eigentlichen Ursprung – dem „Folat“ – entsprechen. Folat kommt natürlich in Lebensmitteln vor, Folsäure nicht. Allerdings hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch die Bezeichnung Folsäure durchgesetzt – und diese wird aus Gründen der besseren Verständlichkeit auch hier hauptsächlich genutzt.

Die Herstellung künstlicher Folsäure ist übrigens kein „chemisches Zeug“, sondern basiert wiederum auf natürlichen Substanzen. Letztendlich besteht Folsäure chemisch betrachtet aus Pteridin-Derivat, para-Aminobenzoesäure und L-Glutaminsäure.

Für den menschlichen Organismus ist Folsäure essentiell – ohne dieses Vitamin gibt es kein Leben. Apropos Leben: Für die embryonale Entwicklung stellt Folsäure eines der wichtigsten Elemente dar. Nimmt die werdende Mutter zu Beginn der Schwangerschaft zu wenig Folsäure auf, drohen erhebliche Missbildungen beim Säugling – dazu später mehr.

Folsäure kann vom Organismus in der Leber über einen Zeitraum von bis zu vier Monaten gespeichert werden. Sind die Speicher leer, drohen erhebliche Mangelerscheinungen, die sowohl das Blutbild als auch den Zellaufbau betreffen.

Für was benötigt mein Körper Folat?

Der Körper ist zwingend auf die Zufuhr von Folsäure angewiesen, da etliche Stoffwechselprozesse, die Blutbildung sowie die Zellteilung davon abhängig sind. Der Mensch hat ungefähr 100 Billionen Zellen. Pro Sekunde sterben etwa 50 Millionen Zellen ab und fast genauso viele bilden sich wieder neu. Pro Sekunde! Und jede einzelne der Zellen benötigt unter anderem Folsäure, um sich entwickeln zu können. Dieser kleine Einblick in die biologischen Vorgänge lässt ahnen, was passiert, wenn die Zellen nicht alles bekommen, was sie zur Teilung, Abstoßung und vor alle zur Erneuerung benötigen. Ohne Folsäure können sie ihre Arbeit nicht verrichten. Es kommt zu Defiziten.

An der Erbsubstanz ist Vitamin B9 ebenfalls zu einem großen Teil beteiligt. Die Schleimhäute, Haare, Nägel und das Hautbild – nahezu der gesamte Organismus benötigt Folsäure, um reibungslos zu „funktionieren“.

Erhält der Organismus keinen Nachschub, setzen sich nacheinander Prozesse im Körper in Gang, die langfristig der Gesundheit Schaden zufügen können.

So ist etwa die Anämie eine Folge, wenn dem Körper keine Folsäure zur Verfügung gestellt wird. Dieses Beschwerdebild resultiert aus einer verringerten Anzahl roter Blutkörperchen.

Im Normalzustand enthält das Blutserum zwischen 3 und 15 Nanogramm Folat pro Milliliter (ng/ml). Sinkt der Wert unter diese Grenze, hat das zuerst Auswirkungen auf die Bildung roter Blutkörperchen (Erythrozyten), deren Produktion nur noch eingeschränkt verläuft. Als Folge erhalten die Organe zu wenig Sauerstoff bis hin zur gefürchteten Anämie.

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einem gesunden Erwachsenen eine tägliche Zufuhr von 300 µg Folsäure. Damit wird der Folsäure-Äquivalent bezeichnet, also die Bioverfügbarkeit. Um dies kurz zu erklären: Man geht davon aus, dass natürliches Folat nur zu rund 50 Prozent vom Körper verwertet werden kann.

Ein Mikrogramm Folat-Äquivalent entspricht einem Mikrogramm natürlichem Folat und dies entspricht einem halben Mikrogramm synthetischer Folsäure.

Schwangere beziehungsweise Frauen mit Kinderwunsch sollten sogar 550 Äquivalent Folsäure einnehmen, damit es keinesfalls zu einem Mangel des Vitamins aus dem B-Komplex kommt.

Unterversorgt – die möglichen Symptome

Eine Unterversorgung zeigt sich schleichend und lange Zeit ohne signifikante Symptome. Man fühlt sich zu Beginn vielleicht etwas müder als üblich, ein wenig abgeschlagen, die Leistungskraft reicht nicht an das Normal heran, die Haare wirken stumpf, die Haut ist fahl und blass. Manche klage über depressive Verstimmungen, andere sind sehr reizbar. Konzentrationsschwäche und Lustlosigkeit machen sich breit.

Hält der Mangel an Folsäure an, kann es zu einer unspezifischen Übelkeit kommen, eventuell gesellt sich Durchfall hinzu, die Oberfläche der Zunge ist gerötet und entzündet. Alle Symptome resultieren letztendlich aus gestörten Stoffwechselprozessen. Da Folsäure elementar wichtig für die Schleimhäute ist, sind Magen und Darm gleichermaßen betroffen wie der gesamte Rachenraum. Eigentlich klar: Da Folsäure aktiv an der Zellteilung- und Bildung beteiligt ist, findet diese ohne die Zufuhr von Folat nicht in ausreichendem Maß statt.

Auch Wundheilungsprozesse laufen nicht in gewohnter Schnelligkeit ab. Bei einer Hautverletzung arbeiten Zellen normalerweise im Eiltempo, um die Wunde zu heilen. Jeder weiß, wie schnell sich eine kleine Wunde zu verschließen vermag und nach welch erstaunlich kurzer Zeit nichts mehr davon zu sehen ist. Dieses Wunder vollbringen unter anderem Zellen – und genau die sind von Folsäure abhängig. Ohne Vitamin B9 – keine schnelle Regeneration verletzter Haut.

Bleibt die Zufuhr von Folat über einen langen Zeitraum aus, kann das in letzter Instanz zu erheblichen Problemen mit der Atmung führen, da auch der Atmungstrakt mit Ausnahme von Rachen, Kehldeckel und Stimmbänder mit einer Schleimhaut ausgekleidet ist.

Einige Experten sind der Meinung, dass eine Unterversorgung mit dem lebensnotwendigen Vitamin sogar zum Atemstillstand oder ernsten Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zum Koma führen kann. So senkt das Vitamin die Konzentration eines bestimmten Eiweißbausteins (Homocystein) im Blut. Dieser Baustein begünstigt Ablagerungen, die in der Folge zur Arteriosklerose führen können. Dadurch wiederum erhöht sich das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einer Hirnschädigung.

Folsäuremangel und Fehlbildungen beim Embryo

Bei ungeborenen Kindern kann sich Folsäuremangel dramatisch auswirken. So zeigt sich immer wieder, dass das Risiko einer Frühgeburt oder einer Fehlbildung immens hoch ist. In Deutschland werden jährlich etwa 800 Babys mit einem Neurahlrohrdefekt wie etwa dem sogenannten „Offenen Rücken“ geboren. Es ist bekannt, dass es meist nur Säuglinge betrifft, deren Mutter während der ersten Schwangerschaftswochen an einer Folsäure-Unterversorgung litt.

Nicht bekannt sind die Zahlen, die aufgrund der Diagnose „Neuralrohrdefekt“ zu einem Schwangerschaftsabbruch führten und führen.

Aus diesem Grund sind etliche Länder dazu übergegangen, Folsäure einem Grundnahrungsmittel – meiste Mehl – beizumischen. Deutschland lehnt dies bislang ab, obwohl es von etlichen Kinderärzten seit längerer zeit vehement gefordert wird. Nicht ganz zu Unrecht, wie das Beispiel USA und Kanada zeigt: Seit 1998 ist Folsäure als Zusatz im Weizenmehl gesetzlich vorgeschrieben. Die Folge: Die Zahl der Kinder, die mit einem Neurahlrohrdefekt zur Welt kamen, reduzierte sich auf die Hälfte.

Einige Wissenschaftler sind sogar der Ansicht, dass Folsäure und Autismus in Zusammenhang gebracht werden könne. Deswegen raten einige Frauenärzte dazu, Vitamin B9 über die komplette Schwangerschaftszeit hindurch konstant einzunehmen.

Schon während der Kinderplanung einnehmen?

Nimmt man es genau, sollte eigentlich jede Frau, die schwanger werden könnte – ob gewollt oder nicht – über eine Folsäurezufuhr nachdenken. Angenommen, eine Frau wird ungewollt schwanger und bemerkt das erst in der vierten Woche. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Neurahlrohr des Embryos bereits geschlossen sein oder sich gerade im Zustand der Schließung befinden. Eine der kritischsten Phasen für den Embryo! Steht dem werdenden Leben nicht genug Folsäure zur Verfügung, schließt sich unter Umständen das Neuralrohr nicht und das Kind kann mit einer Fehlbildung zur Welt kommen.

Nur für Risikogruppen oder wer ist betroffen?

Wie eingangs angedeutet, dürfte ein Großteil der Bevölkerung an einer leichten Unterversorgung leiden. Da jedoch der menschliche Körper die ausgezeichnete Eigenschaft der Speicherung besitzt, wird sich solch ein Mangel nicht unbedingt bemerkbar machen. Ab und an eine große Portion Feldsalat und die Speicher sind für die nächsten drei, vier Monate gefüllt. „Richtige“ Risikogruppen hingegen haben das Problem, dass sich die Speicher erst gar nicht füllen. Der Körper leidet sozusagen die ganze Zeit unter einem Mangel. Bekommt er Folsäure, gelangt diese erst gar nicht in die Blutbahn, weil andere Substanzen im Körper dies verhindern.

Beispiel Alkohol: Der Organismus baut Alkohol ab, indem er ihn erst einmal zerlegt und daraus Acetaldehyd herstellt. Dabei handelt es sich um eine chemische Substanz, die in der Lage ist, diverse Enzyme zu blockieren oder gar zu zerstören. Somit ist vielleicht genug Folsäure im Körper vorhanden, diese kann jedoch ihre Funktion nicht erfüllen. Das gilt nicht nur für Alkohol, das kann ein bestimmtes Medikament schaffen oder eine Infektion.

Ganz interessant: In der Tumor-Therapie wird sogar in einigen Fällen medikamentös ein Folsäuremangel absichtlich hervorgerufen. Das Ziel dieser Maßnahme besteht darin, die Zellstruktur des Tumors zu schädigen. Da ein Tumor im Regelfall schneller wächst als gesundes Gewebe, wird er auch stärker geschädigt.

Meist wird dafür ein Rheumamittel verwendet, deswegen gehören Rheumatiker ebenfalls zu denen, die ihren Bedarf in aller Regel zusätzlich mit Tabletten abdecken sollten.

Wer zählt zur Risikogruppe?

Neben dem Embryo gibt es noch weitere sogenannte Risikogruppen. Im Prinzip ist es fast schon selbsterklärend: Wird der Körper durch bestimmte Substanzen oder fehlende Versorgung geschwächt, droht Folsäuremangel.

  • Schwangere
  • Stillende
  • Einnahme bestimmter Medikamente
  • Alkohol im Übermaß
  • Nikotinkonsum
  • Vorwiegend Fast-Food-Ernährung
  • chronischer Eisenmangel
  • Chronische Darmerkrankungen
  • Raucher
  • Frauen, die die Antibaby-Pille nehmen
  • Dialyse
  • Leberkranke
  • ein Mangel an Vitamin B12

Da Folsäure an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt ist, erschließt sich fast von selbst, aus welchem Grund es zu einer Unterversorgung bei Risikogruppen kommen kann. Um es vereinfacht zu erklären: Der Organismus funktioniert wie ein gigantisches Uhrwerk – ein Rädchen greift ins andere. Fehlt an einem der Rädchen auch nur ein „Zacken“, kommt es zur Fehlfunktion. Bei den Risikogruppen ist der biologische Ablauf – in welcher Form auch immer – gestört.

Bei den genannten Risikogruppen sorgen bestimmte Substanzen (Wirkstoffe von Medikamenten – aber auch Alkohol) dafür, dass die Folsäure nicht vom Blut aufgenommen werden kann. Bei Infektionen oder anderen chronischen Erkrankungen kommt es ebenfalls zu einem Folsäuremangel aus genannten Gründen.

Wer es genau wissen möchte: Folsäure gelangt über die Nahrungsaufnahme in den Körper und wird mittels zahlreicher chemischer Reaktionen zu Tetrahydrofolat (Coenzym THF) umgewandelt. An das THF heften sich weitere Gruppen von Substanzen an, etwa aus Kohlenstoff bestehende Methylgruppen und Wasserstoffatome. So wird aus der „einstigen“ Folsäure Methyl-THF. Und dieses wiederum bildet über weitere Wege Methionin. Es folgen weitere Prozesse, die unbemerkt im Körper ablaufen, bis Methionin Methylgruppen anpreisen kann, die sich an die DNA anheften.

Was hat Vitamin B12 mit Folsäure zu tun?

Ohne Vitamin B12 kann Folsäure nicht aktiv werden. Wer sich also guten Gewissens Folsäure zuführt, dabei aber nicht genug Vitamin B12 einnimmt, wird keine Wirksamkeit feststellen. Das liegt daran, dass Vitamin B12 das Folat nach vielen chemischen, biologischen Reaktionen wieder in Tetrahydrofolat zurückverwandelt, es somit reaktiviert.

Fazit: Ein Vitamin B12 beinhaltet nahezu immer einen Folsäuremangel.

Wann besteht ein Mangel an Folsäure?

Im Grunde sendet der Körper deutliche Zeichen, wenn ihm etwas fehlt – leider werden diese Botschaften häufig missachtet. Kaum jemand kommt auf die Idee, bei außergewöhnlicher Müdigkeit, Gereiztheit oder auffallender Blässe über einen Nährstoffmangel nachzudenken.

Bekommt der Organismus nicht genügend Folsäure, wird die Zellteilung eingeschränkt. Der Körper sucht sich eine Stelle aus, bei der normalerweise sehr viele Zellen erneuert oder geteilt werden müssten. Also geht der biologische Prozess dazu über, nur noch die notwendigste Zellteilung beziehungsweise Erneuerung vorzunehmen. Das sind die Schleimhaut- und Blutzellen. Die roten Blutkörperchen werden nicht mehr hinreichend produziert. Bevor es soweit kommt, zeigt die Schleimhaut Anzeichen, dass etwas nicht stimmt. Die Zunge ist rot und entzündet, im Magen-Darm-Trakt ist das körpereigene Gleichgewicht durcheinandergeraten, die Mundhöhle fühlt sich wie wund an.

Kommt es dann bei der Produktion zu Einschränkungen der roten Blutkörperchen, kommt es neben physischen auch zu psychischen Beschwerden – in Form von Reizbarkeit oder depressiven Verstimmungen.

Ein Mangel an Folsäure besteht dann, wenn die Konzentration der roten Blutkörperchen im Blutserum nicht mehr ausreichend hoch ist. Das lässt sich mittels einer Blutuntersuchung herausfinden.

So kann man einem Mangel vorbeugen

Es gibt zwei Möglichkeiten, einer Folsäure-Unterversorgung entgegenzuwirken. Einerseits ist es hilfreich, die Ursache auszuschließen. Das wiederum ist nur in Einzelfällen möglich, etwa beim Alkohol- oder Nikotinkonsum beziehungsweise bei der ungesunden Ernährung.

Eine weitere Möglichkeit, einem Mangel vorzubeugen, besteht in der gezielten Einnahme von Folsäure Tabletten und einer ausgewogenen Ernährung. Der Organismus kann künstlich hergestellte Folsäure sogar zu 100 Prozent verwerten, was bei natürlichem Folat nur zu rund 50 Prozent gelingt. Aus diesem Grund verweisen die meisten Mediziner im Bedarfsfall der Unterversorgung auch nicht nur lapidar auf eine gesündere Ernährung hin, sondern empfehlen Folsäure Tabletten. Die Dosierung wiederum orientiert sich an dem individuellen Einzelfall. Eine Frau, die gerne Mutter werden möchte, benötigt mehr Folsäure als ein Mann gleichen Alters. Senioren, die sich aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht mehr ausgewogen ernähren können, benötigen ebenfalls eine individuelle Zufuhr. Und Menschen, die an chronischen Krankheiten leiden, sollten in jedem Fall ab und an zur Blutkontrolle – hier sollte eine Unterversorgung dem behandelnden Arzt auffallen.

 Sprechen Sie bitte bei Gesundheitsfragen und vor einer Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer mit einem anerkannten Mediziner oder Apotheker. Diese Inhalte stellen keine Empfehlung zur Behandlung, Einnahme oder für ein bestimmtes Präparat dar, sondern wollen objektiv über das Thema für Ihre persönliche Weiterbildung informieren. Ich übernehme keine Garantie oder Haftung für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte dieser Seite. Ebenfalls übernehme ich keine Haftung für mögliche Schäden oder Unannehmlichkeiten, die sich aus einer Anwendung auf Grund der hier befindlichen Informationen ergeben. 

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